Beachten Sie bitte unsere Literaturseite. Wir haben einige neue interessante Bücher hinzugefügt *** Nächstes Training wieder nach den Ferien am 17. September 2010 ***
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 Neu hinzugefügte Literatur

- Kanazawa, Hirokazu: „Karate- my life“, Kendo Worl Publications Ltd, Singapore, 2003

Unsere Meinung: Die Bibliografie der lebenden Legende, unserem Vorbild Kanazawa ist unglaublich locker geschrieben. Er verrät viel über die Lebensumstände nach dem Krieg und in seiner Jugend anhand von persönlichen Geschichten. Kanazwa erzählt über die Entwicklung des Karate und damit auch  über seine eigene Entwicklung und wie es dazu gekommen ist, dass er schließlich einen eigenen Weltverband gegründet hat. Dieses Buch ist kein Technikbuch. Leider nur auf Englisch.

   - Lind, Werner: „Das Lexikon der Kampfkünste“, Sportverlag Berlin, 2001

Unsere Meinung: Der Autor ist der Begründer des „Budo Studien Kreises (BSK)“, eine Organisation die sich die wissenschaftliche Erforschung der Kampfkünste zur Aufgabe gestellt hat. Dies dürfte die umfangreichste Ansammlung von Budo-Wissen in deutscher Sprache überhaupt sein! Sehr detailliert, eine fast unerschöpfliche Wissensquelle über Meister, Geschichte der Kampfkünste,Stile und Techniken- atemberaubend, aber ausverkauft!

   - Methfessel, Thomas: „Tai Chi für Anfänger“, Oesch Verlag, Zürich, 2008 (12 Auflage!!)

Unsere Meinung: Da sich Tai Chi hervorragend zur Kultivierung des harten Shotokan Stils eignet, lohnt es
sich auch mit dieser uralten Bewegungs- und Meditationskunst zu beschäftigen. Dieses Buch ist ein
Klassiker für Anfänger. Alle Übungen können gut in ein Karatetraining übernommen werden.
Sehr empfehlenswert.
 

- Moestl, Bernhard: „Shaolin- Du musst nicht kämpfen um zu siegen“, Weltbild Verlag, 2008

Unsere Meinung: Mit Hilfe der 12 Lebensprinzipien der Shaolin kann man lernen sein Leben zu beherrschen.
Asiatisches Gedankengut wird verstehbar gemacht. Anhand von Geschichten und Sprüchen wird über
verschiedene Charaktereigenschaften reflektiert. Dabei wird ein Bezug zum alltäglichen Leben gezogen.
Im Vergleich zu den Prinzipien Funakoshis sehr interessant. Für Kampfkünstler und Philosophen ein sehr
schönes Buch.

  - Schmid-Neuhaus/Schoefer-Happ/Mayer-Allgaier: „Qigong, Akupressur&Selbstmassage“, Klett, Stuttgart, 2001

Unsere Meinung: Einleitung und Überblick für Anfänger des Quigong. Dieses Buch wird als offizielles Kursbuch der deutschen Volkshochschule verwendet. Wie bei allen Büchern gilt, dass Literatur niemals echtes Üben bzw. den Besuch eines Kurses ersetzen kann, dennoch-sehr praxisbezogen.

 

-   Goodman, Faye: „Das große Buch vom Kampfsport“, premio-verlag Deutschland, 2006

Unsere Meinung:  nette Übersicht über die bekanntesten Kampfkünste mit ein bisschen Hintergrundinfos und einfachen
Technikbeispielen

 

- Funakoshi, Gichin: „Karate-do – Die Kunst, ohne Waffen zu siegen“, Piper, München/Zürich, 2007
(Dt. Erstausgabe)

Unsere Meinung: In diesem Buch werden die 20 Prinzipien des Karate-do von Funakoshi philosophisch als
allgemeine Methode zur Charaktererziehung hinterleuchtet- essenziell!

 

- Tanaka, Masahiko: “Kumite in Perfektion“, zu beziehen bei www.schlatt-books.de, Götzelmann, 2004,
Originalausgabe Baseball Magazin Verlag, Tokyo, 1985

Unsere Meinung: ein detailliertes Kumite-Technik und auch Taktik Standardwerk in japanischer Tradition

   - Schlatt: “Enzyklopdie des Shotokan-Karate“, Schlatt-books, Lauda,2007

Unsere Meinung: die dritte Auflage ist wesentlich umfassender als die alte,
erste Auflage, nach wie vor Pflichtlektüre für alle Dan und Trainer
   Beschreibung und unsere Meinung folgen in Kürze 

Katabücher

Grupp, Joachim, „Shotokan Karate: Kata“, Meyer und Meyer, Achen, 2002;
Katas: Heian 1-5, Tekki 1-3, Bassai Dai, Hangetsu, Kanku Dai, Bassai Sho, Nijushiho, Empi, Jion, Gojushiho-Dai, Gojushiho Sho;

Unsere Meinung: ein sehr gut gelungenes Katabuch mit vielen Bunkais, die Richtungswechsel sind manchmal nur schwer nachvollziehbar
Grupp, Joachim, „Shotokan Karate: Kata Band 2“, Meyer und Meyer, Achen, 2003;
Katas: Sochin, Meikyo, Chinte, Kanku Sho, Wankan, Ji ìn, Jitte, Gankaku, Unsu;

Unsere Meinung: mit dem 2. Band liegen alle Shotokan Katas vor, Grupp besticht durch seine exakte Technik
 
Kanazawa, Hirokazu: „Shotokan Karate International Kata (vol.1)“, Japan, Tokio;
Katas: Heian 1-5, Tekki Shodan, Bassai Dai, Kanku Dai, Enpi, Sochin, Meikyo, Ji ìn, Gojushiho Dai;

Unsere Meinung: DAS Katabuch vom SKI Cheftrainer Kanazwa, einer der letzten großen Meister, gibt’s auch als Video, allerdings nur wenig Bunkai...
 
Kanazawa, Hirokazu: „Shotokan Karate International Kata (vol.2)“, Japan, Tokio;
Katas: Jion, Jitte, Hangetsu, Gankaku, Tekki nidan, Tekki Sandan, Chinte, Bassai Sho, Kanku Sho, Nijushiho, Unsu, Wankan, Gojushiho Sho;

Unsere Meinung: Vorteil: Stellungen werden von beiden Seiten und von vorne gezeigt, ein Buch für Fortgeschrittene;
Sparmann, Andreas: „Die 12 Karate Kata“, Verlag Weimann-Berlin, 1996;
Katas: Shotokan: Heian 1-5, Tekki Shodan, Wado Ryu: Pinan 1-5, Nai Hanchi;

Unsere Meinung: Interessant ist der Vergleich der ersten 6 Katas zwischen Shotokan und Wado Ryu, allerdings gibt es kein Bunkai...
Wichmann, Wolf-Dieter: „Karate-Kata“, Falken- Verlag, Niederhausen, 1998;
Katas: Heian 1-5, Tekki Shodan, Bassai Dai;
Unsere Meinung: Ein Schrittdiagramm, der fotomäßige Ablauf auf einer Seite und die vielen Erklärungen samt Bunkai machen dieses Buch, vor allem für Anfänger sehr brauchbar
 
Otterstätter/Roth: „Shotokan Karate-Do Bunkai der Kata Heian 1-5“, Werner Kristkeitzverlag, Heidelberg/Leimen, 2000;
Katas: Heian 1-5
Unsere Meinung: Erfreulich: der Schwerpunkt des Buches liegt im Bunkai, manchmal gehen die Erklärungen etwas weiter in die Tiefe als bei anderen Katabüchern...
Otterstätter/Roth: „Shotokan Karate-Do Bunkai der Kata Tekki Shodan, Bassai Dai und Jion“, Werner Kristkeitzverlag, Heidelberg/Leimen, 2003;
Katas: wie im Titel
Unsere Meinung: viele Anwendungen und viele Alternativen regen zum „in die Tiefe gehenden“ Studium an, „eine Kata in drei Jahren“...
Nakajama, Masatoshi: „Nakajamas Karate perfekt 8. Kata Gankaku, Jion”, Falken Verlag;
Unsere Meinung: sehr gut: der Kata-Ablauf wird gleichzeitig von vorne und von der Seite gezeigt, das Schrittdiagramm findet sich jeweils darunter, reichhaltiges Bunkai, Tipps vom Meister zur perfekten Ausführung der Technik; In dieser Reihe gibt es 10 Bücher die man alle haben sollte...
Nakajama, Masatoshi: „Nakajamas Best Karate 10. Kata Unsu, Sochin, Nijushiho”, Kodansha Verlag International Tokio -New York -London;
Katas: wie im Titel
Unsere Meinung: der letzte Teil der Serie „Nakajamas Best Karate“, die der Serie „Nakajamas Karate perfekt“ im deutschsprachigen Raum (Falken Verlag) entspricht
Lind, Werner: „Die klassische Kata“, O.W.Barth Verlag, 1995, www.budostudienkreis.de
Unsere Meinung: absolut unverzichtbarer Wissensschatz über die geistigen Hintergründe der Katas, sowie über deren Entstehungsgeschichte; Das Buch ist leider nur mehr als CD erhältlich und kann über die Internetadresse des Budostudienkreises bezogen werden;
Tartaglia, Fiore: „Bunkai der Shotokan- Kata bis zum Schwarzgurt“, Spectra Verlag, Göppingen, 2004;
Katas: Heian: 1-5, Tekki Shodan, Bassai Dai, Empi, Jion, Hangetsu, Kanku Dai;
Unsere Meinung: Spitze! Eine neue Art Kata und Bunkai klar und verständlich mit Zeichnungen zu präsentieren: Kata-Ablauf und Diagramm auf einer Seite, reichhaltige Bunkai, gleiche Abläufe werden mit verschiedenen Anwendungen erklärt.
Albrecht Pflüger, "27 Shotokan Katas", Falken Verlag

Unsere Meinung: Das schöne an diesem Buch ist die Übersichtlichkeit. Jede Kata ist auf einer ganzen Seite untergebracht, sehr praktisch für schnelles nachblättern oder fürs Selbstudium. Es finden sich alle Katas in diesem Buch. Dieses Werk ist Anfängern und Fortgeschrittenen zu empfehlen.
Kumitebücher
Kanazawa, Hirokazu: „SKI Kumite Kyohan“, Japan Tokio;
Unsere Meinung: ein Klassiker mit dem wohl bekanntesten Karatemeister der Gegenwart Kanazwa Shihan (10.Dan).
gezeigt wird traditionell aufgebautes Kumite von Gohon Kumite bis Jiyu Kumite
Interessant: die Zuordnung des Gürtelgrades zu den Katas und den dazupassenden Kumiteformen
Nakajama, Masatoshi: „Nakajamas Karate perfekt 3. Kumite 1. Kampfübungen”, Falken Verlag;
Unsere Meinung: aus der Serie „Nakajamas Karate perfekt“, gibt es neben den Katabüchern auch Kumitebücher auf Deutsch. Detail am Rande: in manchen Sequenzen zeigt Kanazwa die Techniken...
Nakajama, Masatoshi: „Nakajamas Best Karate Kumite1 (Band 3)”, Kodansha Verlag International Tokio -New York -London;
Unsere Meinung: aus der Serie „Nakajamas Best Karate“ gibt es neben den Katabüchern auch Kumitebücher in Englisch (vgl.Falken Verlag); Taktik, Schlag-, Wurf-, und Trittechniken, sowie der Angriff auf zwei Ebenen wird in JKA Art erläutert.
Albrecht Pflüger, "Kumite - Karate Partner Kampfübungen", Dokan Verlag.
Herr Pflüger, ein Urgestein im DKV ist bekannt für seine übersichtlich gestalteten und sehr verständlich geschriebenen Bücher. Das Kumite Buch beinhaltet alle Formen mit sehr vielen und guten Zeichnungen.Kleines Extrazuckerl: Hebel/Würfe und Selbstverteidigung.
Werner Lind, "Karate Kumite - Kampftechniken des klassischen Karate", Sport Buch Verlag Velte.
Dieses Buch enthält alle Grundformen des Kumite, jedoch kein Sportkumite .Die Kumiteformen sind übersichtlich gegliedert, die Partnerübungen mit Fotos. Besonderheit: Das Kumite wird aus verschiedenen Katas entwickelt. Für Trainer und Fortgeschrittene.
Allgemeine Bücher über Karate
Pflüger, Albrecht: „Karate 1“, Falken Verlag, Niedernhausen, 2000;
Unsere Meinung: ist als „erstes Karatebuch“ gedacht, inhaltlich bietet es von vielem überall ein bisschen was, ich finde es nicht sehr gelungen und verweise auf Pfügers „27 Shotokan Katas“, bei dem auch die Karate-Philosophie stärker beleuchtet wird;
Nakayama, Masatoshi: „ Dynamic Karate“, Kodansha International, New York, 1989;

Unsere Meinung: Dies ist wohl das bekannteste, kompetenteste und umfassendste Karatewerk. Ein Buch, das zwar ebenfalls die perfekte Ausführung von Techniken, Trainingsmethoden und Kumitetraining zum Inhalt hat, aber eben von DEM japanischen Meister gemacht wurde... 
„Die Kunst zu Siegen ohne zu Kämpfen“, Goldmann Verlag, München, 2001;

Unsere Meinung: Die „Die Kunst zu Siegen ohne zu Kämpfen“ ist ein feines Büchlein über uralte Geschichten von Kampfkunstmeistern in denen sich das innere Wesen der Kampfkünste zeigt. Es ist kurzweilig zu lesen, auch wenn man es nicht unbedingt haben muss.
Schlatt: „Shotokan no Hyakkajiten“, im Eigenverlag, Lauda, 1995;

Unsere Meinung: Es handelt sich hier um eine Enzyklopädie japanischer Fachausdrücke in der Karatestilrichtung Shotokan und ist somit für jeden ernsthaften Studenten des Karate von großem Nutzen. Die Dojoregeln und die 20 Paragraphen des Karate, sowie vieles mehr sind Teil des umfassenden Inhaltes.
C.W.Nicol, "Moving Zen - Eine Reise in das Herz des Karate", Schlatt Books.

Unsere Meinung: Ein junger Karateka auf der Reise zu sich selbst. Eine kurzweilige aber auch tiefgründige Geschichte mit einer Portion Humor. Unbedingt lesen.
Yoon-Nam, Seo: „Lachend den Berg besteigen“, Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München, 2004

Unsere Unsere Meinung: Dies ist ein Buch von Tae-Kwon-Do-Meister Seo Yoon-Nam, Träger des 9.Dan. Mit seiner Erfahrung gibt der Meister Ratschläge für eine gesunde und harmonische Lebensführung und fürs tägliche Training. Sehr motivierend!
Funahoshi, Gichin: „Karate-Do Nyumon“, Kodansha International, 1988;

Unsere Meinung: Eine für Karatekas, die an den Ursprüngen des Karate in Japan interessiert sind, unterhaltsame Reise in die Welt des Karate, wie sie der Meister geprägt hat. Beschreibungen fundamentaler Techniken mit sehenswerten Fotos von Funakoshis Sohn Gigo und Meister Egami;
Albrecht, Andreas F.: “Dojokun- Die Ethik des Karate-Do“, Lauda, 2004, schlatt-books Verlag;

Unsere Meinung: unter www.schlatt-books.de findet man einige interessante Bücher über Karate, so wie dieses auch – die fünf Leitsätze des Karate-Do, werden vom Autor nach ihrer ethischen Bedeutung untersucht.
Lind, Werner: „Die Tradition des Karate“, Kristkeitz Verlag, Heidelberg-Leimen, 1991;

Unsere Meinung: Der „Karate Historiker“ Werner Lind zeigt hier den „Stammbaum“ des Karate, beschreibt große alte Meister und erklärt uns die verschiedenen Stile.
Herrigel, Eugen: „Zen in der Kunst des Bogenschießens“, Otto Wilhelm Barth Verlag

Unsere Meinung: Dieses Buch ist ein Klassiker über die psychischen und philosophischen Aspekte die jede Kampfkunst bestimmen. Herrigel beschreibt seine Erfahrungen die er mit Hilfe seines Kyudo-Meisters gemacht hat. Essenziell.
Hyams, Joe: „Der Weg der leeren Hand- Zen in den Kampfkünsten“, München, 1991;

Unsere Meinung: Der Verlag Knaur gehört heute zur Verlagsgruppe „Droemer-Knaur“ (www.knaur.de). Zuletzt hier eine kurzweilige Literatur: Hyams bringt in Geschichten verpackte Erfahrungen die er in seinem 40 jährigem Studium der Kampfkünste gemacht hat.
Taisen Deshimaru-Roshi: „Zen in den Kampfkünsten Japans“, Werner Kristkeitz Verlag

Unsere Meinung: Dieses Werk ist ein Klassiker wie Herrigels „Zen in der Kunst des Bogenschießens“, das man einfach haben muss. Es berichtet über ein Einführungs-Seminar in Zen in der Schweiz des Zen Meisters („Roshi“) Deshimaru.
Funakoshi, Gichin: „Karate-Do My Way of Life“, Kodansha International;

Unsere Meinung: unter www.kodansha-intl.com (Martial Arts, Spirituality and Oriental Health) finden auch die Bücher aus der Nakayama-Reihe und ein Kumite Buch von Kanazwa, das ich noch nicht kenne... Dieses Buch berichtet über die Lebensgeschichte Funakoshis.